Als Wahrsagen, Wahrsagung oder Mantik werden zahlreiche Praktiken und Methoden zusammengefasst, die dazu dienen sollen, zukünftige Ereignisse vorherzusagen oder anderweitig verborgenes Wissen zu erlangen, das den gewöhnlichen Sinneswahrnehmungen nicht zugänglich sei.

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02.11.2015
ASTRALREISEN: Das letzte grosse Abenteuer der Menschheit
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Als Wahrsagen, Wahrsagung oder Mantik werden zahlreiche Praktiken und Methoden zusammengefasst, die dazu dienen sollen, zukünftige Ereignisse vorherzusagen oder anderweitig verborgenes Wissen zu erlangen, das den gewöhnlichen Sinneswahrnehmungen nicht zugänglich sei.

Als Wahrsagen, Wahrsagung oder Mantik werden zahlreiche Praktiken und Methoden zusammengefasst, die dazu dienen sollen, zukünftige Ereignisse vorherzusagen oder anderweitig verborgenes Wissen zu erlangen, das den gewöhnlichen Sinneswahrnehmungen nicht zugänglich sei.

Wahrsagen ist historisch in allen Gesellschaften und Zeitaltern nachgewiesen, aus denen es überhaupt Schriftzeugnisse gibt. Nach den ältesten schriftlichen Dokumenten, die man im Nahen Osten fand, kam ihm in jener Zeit eine grundlegende soziale Rolle zu. Im 3. vorchristlichen Jahrtausend wird bereits eine Fülle einschlägiger Praktiken genannt, darunter die Lekanomantie (Weissagung mittels Öls), Teratomantie (Vorhersagen anhand von Missbildungen) und die Oniromantie (Deutung von Warnträumen). Die ausgefeilteste Technik war damals das Haruspizium, die Vorhersage anhand der Betrachtung der Eingeweide speziell dafür geschlachteter Opfertiere. Die dabei streng befolgten Verfahren waren derart verfeinert, dass man daraus auf eine noch sehr viel weiter zurückreichende Vorgeschichte schließen kann, und sie erforderten eine sehr präzise morphologische und anatomische Beobachtung.

Dem lag ein Glaube an die Existenz von Entsprechungen zwischen der göttlichen und der menschlichen Welt. Die Spezialisten der mantischen Disziplinen machten Aufzeichnungen über beobachtete Zusammenhänge von Ereignissen, werteten diese aus und sammelten so ein immer komplexeres Wissen an.
Das Wahrsagen im 2. vorchristlichen Jahrtausend  war sehr verbreitet. Erst ab der Wende zum letzten vorchristlichen Jahrtausend versuchten die religiösen Autoren, die Wahrsager auszurotten oder zu vertreiben, was aber trotz erheblicher Anstrengungen nur mäßigen Erfolg hatte.
Im antiken Grichenland wurde das Wahrsagen ursprünglich als eine Gabe betrachtet, die auserwählten Personen durch die Götter verliehen wird. Dadurch sollten diese Heroen in der Lage sein, die Zeichen der Götter zu verstehen, wobei diese jedoch so menschlich vorgestellt wurden, dass sie ihre Botschaften oft absichtlich kompliziert und verwirrend gestalteten. Später wurde das Wahrsagen zu einer erlernbaren Wissenschaft entwickelt, in der (soweit überliefert) an die 230 verschiedene Methoden gebräuchlich waren. „Die Griechen lassen kein Mittel außer acht, um sich über die Zukunft zu informieren“ (Minois). Einen bevorzugten Platz nahm dabei die Traumdeutung (Oniromantie) ein, weil Träume als unmittelbare göttliche Mitteilungen angesehen wurden. Der Glaube an diese Bedeutung der Träume war allgemein verbreitet; selbst unter den größten Skeptikern zweifelten nur wenige daran.

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