ASTRALREISEN: Das letzte grosse Abenteuer der Menschheit


ASTRALREISEN: Das letzte grosse Abenteuer der Menschheit

Aus Platons Verbindung der Seelen mit den Sternen zogen antike Platoniker Konsequenzen, wobei sie auch aristotelisches Gedankengut berücksichtigten. Das Phänomen der Seelenwanderung ist zwar bereits seit Pythagoras und Platon gegenwärtig,  wurde aber intensiver erst ab Zeitalter der Aufklärung und vermehrt im 19. Jahrhundert diskutiert. Auslöser waren unter anderem Berichte über die AKE von Schamanen und anderen Geisterbeschwörern nicht-schriftlicher Kulturen. Doch vor allem das Interesse an esoterischem Okkultismus, wo durch Verbindungen zu „übernatürlichen Wesen“ wie Verstorbenen ins Jenseits Kontakt aufnahmen oder dabei selbst auf Seelenreise gingen.
Schon im 4. Jahrhundert v. Chr. lehrte der stark aristotelisch beeinflusste Platoniker Herakleides Pontikos, die Substanz der Seelen sei mit derjenigen der Gestirne identisch. Demgemäß bezeichnete er die Seelen als lichtartig und ging davon aus, dass sie im Bereich des Fixsternhimmels beheimatet sind. Im späteren Platonismus wurde dann die platonische Vorstellung des Seelenwagens mit der aristotelischen Lehre vom Äther (der Substanz der Sterne als fünftem Element) und vom Pneuma kombiniert.

Die Vorstellung eines feinstofflichen, also quasi materiellen, aber unsichtbaren Körpers als Träger der individuellen Identität die über den Tod hinaus geht, taucht schon im Rigveda auf. Rigveda ist der älteste Teil der vier Veden und zählt damit zu den wichtigsten Schriften des Hinduismus.
Für Indien spielt Sanskrit eine ähnliche Rolle wie das Latein für Europa oder das Hebräische für die antiken und heutigen Juden. Zahlreiche überlieferte religiöse, philosophische und wissenschaftliche Texte sind in Sanskrit verfasst. Die Rolle einer Sondersprache hatte Sanskrit schon im indischen Altertum.

Astralwanderung oder -reise, ist ein Erlebnis, bei dem sich der Betroffene nach eigenen Angaben außerhalb des eigenen Körpers befindet und sich selbst betrachten kann oder sich angeblich vom Körper unabhängig von Raum und Zeit entfernen kann, ohne dabei eine geistige Verbindung zum Körper zu verlieren. Der häufig genutzte Begriff Seelenreise oder Seelenwanderung wird sowohl für als Reisen empfundene AKE-Erlebnisse verwendet als auch für den Kreislauf der Wiedergeburten der Seele in den indischen Religionen oder auch für die „Jenseitsreisen“ der Schamanen.

AKE-Erlebnisse sind von unterschiedlicher Länge und Intensität außerhalb eines Gefühls für Raum und Zeitdauer.
Typisch sind Gefühle von Loslösung vom Körper, Vollständigkeit (inklusive eigentlich amputierter Körperteile), Schmerzlosigkeit, umfassende Beweglichkeit durch schwerelos Schweben und vorwärts gleiten, Unsichtbarkeit und veränderte Wahrnehmungszustände wie eine „360°-Umsicht“ und „geistiges Erfühlen können“ von Gegenständen, aber keinerlei körperliches Erfühlen, dafür müheloses Durchdringen können von Türen, Gegenständen, Lebewesen, Mauern oder der Zimmerdecken. Schätzungen zufolge hatte ein Fünftel der Weltbevölkerung schon einmal eine AKE in ihrem Leben. Das AKE-Phänomen tritt dabei im Tiefschlaf auf oder beim Einschlafen oder bei Übermüdung, beim Meditieren, bei Migräne, epileptischen Anfällen und vaskulären Hirnschädigungen. Das AKE-Phänomen wird oft von Menschen geschildert, die sich in außergewöhnlichen Bewußtseinszuständen, beispielsweise unter Hypnose, in Trance oder Ekstase oder in Todesnähe befanden. Manche Menschen können AKE ihrer Aussage nach auch willentlich herbeiführen.

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